
Gegenwartsliteratur · 1983
Irre
Rainald Goetz
Ein Buch, das dich nicht liest, sondern packt — wenn du Sprache willst, die brennt statt beruhigt, ist das deins.
Für wen?
Für alle, die beim Lesen den Puls spüren wollen. Die genug haben von glattem Erzählen und mal Literatur suchen, die sich anfühlt wie ein Konzert in der ersten Reihe. Nichts für Abende, an denen du eskapistisch abschalten willst — dieses Buch will das Gegenteil.
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Manche Bücher liest man. Dieses überfällt einen. Rainald Goetz hat 1983 kein braves Debüt abgeliefert, sondern eine Sprachwucht, die vierzig Jahre später noch unter Strom steht — und genau deshalb ist sie ein Klassiker geworden, ohne je klassisch zu klingen.
Was drinsteht, verrate ich nicht. Nur so viel: Es geht um den schmalen Grat, auf dem wir alle balancieren, und Goetz stößt einen ohne Vorwarnung darüber. Der Ton ist roh, schnell, kompromisslos — Literatur, die man nicht konsumiert, sondern übersteht.
Man kann dieses Buch mögen oder hassen. Egal ist es niemandem, der es aufschlägt. Und das ist mehr, als 95 % aller Romane von sich behaupten können.
Wer wissen will, warum Goetz bis heute als eine der radikalsten Stimmen der deutschen Literatur gilt, fängt hier an. Am besten heute.
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- Suhrkamp
- ISBN
- 978-3-518-37724-8
- Erstausgabe
- 1983
- Genre
- Gegenwartsliteratur
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